Hallo Möpse und Menschen,

lange habe ich schon nichts mehr von mir hören lassen- aber ich habe immer sooo viel zu tun…
Schließlich ist es ein ziemlich aufwendiger Job immer auf Kai und Inga aufzupassen, dass kann ich gar nicht häufig genug sagen. Manchmal tun die beiden aber auch so, als wenn sie gar nicht wüssten, wie man sich in einem Mopsrudel richtig zu verhalten hat. Das Schlimmste dabei ist, dass beide meistens nicht länger als sieben oder acht Stunden schlafen. Das müsst ihr euch mal vorstellen!
Und mir bleibt dann nichts anderes übrig, als mit Ihnen aufzustehen- immerhin muss ich sie ja die ganze Zeit im

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Auge behalten. Ab und zu genehmige ich mir dann aber ein Schläfchen auf der Couch oder auch gerne auf Kais oder Ingas Schoss.Aber eigentlich wollte ich euch ja von unserem besonderen Ausflug erzählen: unser Rudel war nämlich ein paar Tage unterwegs (den Sinn hab ich nicht ganz durchschaut, aber ich glaube Kai und Inga wollten neue Futterquellen erschließen oder so).

Das Ganze ging los damit, dass die Zwei ihre Austauschfelle in Taschen verpackt haben;
so ähnlich kannte ich das schon- aber diesmal hat es viel länger gedauert.
Ich habe mich dann vorsichtshalber zwischen- durch immer wieder mal auf das ein oder andere Gepäckstück gelegt- damit ich nicht vergessen werde. So richtig nervös hat es mich dann aber

gemacht, als Inga auch meine Näpfe und meine Lieblingsspielsachen verpackt, und dann alles aus der Wohnung geschleppt hat…dies war so aufregend, dass ich erstmal fünf oder sechs Stunden im Auto geschlafen habe, als wir dann losgefahren sind. Zum Glück bin ich nämlich NICHT vergessen worden.
Als wir dann anhielten waren wir plötzlich bei Mopstante- und Onkel Lech und Astrid. Total gut… die haben extra einen Garten für mich vorbereitet. Ich war so begeistert nach der Fahrt darin spielen zu könne, dass ich zum Dank erstmal ein paar Löcher gebuddelt habe. Ein super Hundedinner gab es auch… und alles Mögliche zu entdecken… Danke noch einmal für den schönen Abend- Kai und Inga hat’s (glaub ich) auch gut gefallen.

Am nächsten Tag sind wir wieder ins Auto gestiegen und weiter gefahren- ich hab dann erstmal geschlafen… Wurde eh immer hell und dunkel; Inga hat später erklärt, dass das an den vielen Tunneln lag, durch die wir gefahren sind. Mir egal- wenn ich schlafe…
Irgendwann sind wir angekommen- das kleine Häuschen mit dem Garten, in dass Kai und Inga dann unsere Sachen getragen haben, hat mir sofort super gefallen. Eine richtige Mopsrudelburg... und nette Leute haben da nebenan gewohnt- die mich gleich in ihr Herz geschlossen haben. Zum Dank habe ich auch deren Garten ein wenig umgegraben und vorgeführt, wie toll ich watzen kann.
In Italien (da waren wir nämlich sagt Kai) leben überwiegend Mopsfreunde. Fast immer bin ich mit „Bello Carlino“ begrüßt worden. Super…

Die Woche war allerdings nicht nur deswegen schön, sondern vor allem weil das Rudel die ganze Zeit etwas gemeinsam unternommen hat. Besonders cool fand ich „Bootfahren“- da kann man sich auf dem Wasser bewegen ohne nasse Pfoten zu bekommen und ganz in Ruhe die Surfer aus der Nähe anbellen. Kai und Inga haben sich sehr gefreut, dass ich so mutig und ohne mit der Wimper zu zucken an Bord des kleinen Bootes gegangen bin…
Nasse Pfoten habe ich mir dann allerdings doch geholt- ich hatte meine erste Schwimmstunde im See. Kann ich auf jeden Fall nur empfehlen, danach ist man wieder schön kühl und muss nicht mehr hecheln. Außerdem kommt man schwimmend auch dichter an die doofen Enten ’ran.

Die Städte, die wir besucht haben fand ich eher uninteressant- abgesehen von Eisdielen und Pizzaläden (da lagen immer so leckere Krümel vor den Türen, die ich eigentlich nicht aufsaugen sollte).

Habe mich deswegen auch gerne mal ein bisschen tragen lassen….ihr glaubt gar nicht wie gemütlich eine Tasche sein kann…Ich habe euch einfach mal ein paar Fotos mitgeschickt…findet ihr nicht auch, dass die Beiden mir langsam ein bisschen ähnlich sehen?

Liebe Grüsse von Lola

Salve ragazzi!

War das schön in Italien.
Aber fangen wir mal ganze vorne an:

Es begann ja mit dem einpacken meiner Sachen, als ich in Stress ausbrach. Ich lag zitternd auf der Couch und habe nur noch alles über mich ergehen lassen (müssen). Doch dann merkte ich, das alles halb so wild war, denn ich durfte mit auf die große Reise.

Am ersten Tag schlugen wir bei Bekannten im Schwarzwald auf.
Es war ein wunderschöner Abend bei Nadine, Michael und Kian, doch es war wie immer viel zu kurz.
So fuhren wir am nächsten morgen weiter durch die schöne Schweiz bis hin zur Cinque Terre in Italien.
Was für ein schönes Fleckchen auf dieser Erde und die tollste Aussicht hat man, wenn man durch die Berge wandert.

 Eine schweißtreibende Angelegenheit bei ca. 33°C und bei knapp 500 Stufen aufwärts. Ich hatte das Privileg die meiste Zeit getragen zu werden, aber für meine Menschen waren meine 5,5 Kilo auf Dauer auch zu schwer und so wurde sich fleißig abgewechselt auf dem 2 Stunden Fußmarsch. Doch alle Anstrengungen (meiner Menschen) haben sich gelohnt ….

Am nächsten Tag wurden dann erstmal die Beine ausgeruht und die Sonne genossen.Ich musste natürlich immer dabei sein, je näher desto besser. Die paar Grad wärmer machten schließlich auch nix mehr. Nach tollen drei Tagen ging es dann mittwochs (an Frauchens und Herrchens Geburtstag) in die Toskana.

Die beiden wurden auf dem Weingut dann auch überrascht. Zur Ihrem Ehrentag bekamen die beiden eine Geburtstagstorte (von der ich leider nichts mitbekam). Aber bei den ganzen mmmhhhs und aaahhhs muss sie sehr lecker gewesen sein.

Die Toskana haben wir in den 9 Tagen erkundet und einiges gesehen. Pisa, Florenz und Siena die 3 großen Städte in der Umgebung und die etlichen kleineren wie Lucca, San Gimignano, Vinci, Volterra, …

Wir hatten ja auch keine andere Wahl, denn das Wetter spielte an Pfingsten nicht mehr so richtig mit und wir hatten nur zwei Möglichkeiten, zu Hause in der Wohnung bleiben, oder Erkundungstour.
Wir haben uns für letzteres entschieden und haben das Beste draus gemacht.

Der Regen war ja auch nach 3 Tagen weg und die Sonne kam wieder hervor.
Es war ein traumhaft schöner Urlaub, den man gerne wiederholen kann, doch nach 14 Stunden Auto fahrt war ich froh wieder zu Hause zu sein.

Und mein erster Spaziergang (endlich wieder ohne Leine) endete mit einem Tiefschlaf auf MEINER Couch!
Nun kehrt so langsam der Alltag wieder ein, aber ich denke noch gerne an die schönen 3 Wochen zurück, in denen ich den ganzen Tag bei meinen Menschen sein konnte.

Nun werde ich die Bilder sprechen lassen und mich zur Ruhe betten.

Affettuosi Saluti!!! Vostra Piccolina

PS: Hatte ich schon das T-Shirt erwähnt, das Frauchen geschenkt bekommen hat.
Der Oberknaller kann ich euch sagen. Ein großes Danke schön an Marion für die tolle Entdeckung!

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